“Mein Name ist Patrick Preller, ich lebe und arbeite in Fürth ( Bay.) als freischaffender Künstler. Seit vielen Jahren dreht sich in meiner Kunst alles rund um das “Monster”. Meine Kunstwerke, die meistens aus Metall hergestellt werden sind größtenteils Unikate und wurden an den unterschiedlichsten Orten ausgestellt.
Nach meiner Ausbildung als Kunstschmied studierte ich Kunst an der Akademie der Bildenen Künste in Nürnberg und arbeite bis heute als Künstler.”
Patrick Preller, Metallkünstler aus Fürth, bringt mit seinen Metallobjekten und Metallbildern den Stahl zum lachen. Gutgelaunte Pop Art / Metallkunst.
Patrick Preller zur Frage was ist Kunst:
Kunst entsteht aus dem Zusammenspiel zwischen dem Künstler, dem Werk und dem Betrachter.
Kerstin Wolters schrieb über Patrick Preller:
Die Monster gehorchen nicht den Gesetzen der Anatomie. Es gibt Monster ohne Beine und mit, ohne Arme und mit, dicke, dünne, große und kleine. Sie sind knallrot, kritzelgrün, schreirosa, textmarkergelb oder quietschblau. „Meine Monster haben keine Geschichte. Sie erzählen keine Geschichten. Sie sind einfach nur da – und verbreiten gute Laune”, erklärt Patrick Preller, der seit 13 Jahren vom Monstermachen lebt. Der gelernte Kunstschmied sah sich zunächst als Architekt. „Aber ich bin dann ziemlich schnell drauf gekommen, dass ich unbedingt freier Künstler werden muss”, sagt der 33-Jährige heute. Nach der Ausbildung im Metallberuf studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg Stahlbildhauerei bei Professor Tim Scott und freie Malerei bei Diet Sayler.
Entgegen der landläufigen Meinung sind seine Monster keine Ungeheuer, sondern fröhliche Gesellen, die Farbe in den Alltag bringen und alles um sie herum in einem freundlicheren Licht erscheinen lassen. Edelstahl ist das Material, aus dem die meisten, aber nicht alle Monster sind. „Dadurch, dass ich mich auf das Thema Monster beschränke, habe ich noch ziemlich viel Platz in meinem Kopf, um verschiedene Techniken auszuprobieren”, meint der Künstler. Analoge Monster entstehen auch aus Acryl, Aluminium, Holz und Papier. Foto-Reality-Montage dagegen nennt Preller es, wenn lustige Digitalmonster triste Landschaften aufpeppen.
Das praktischste Monster – und das am weitesten verbreitete – ist der Schneckenschreck, die ökologisch korrekte Lösung für jedes Schneckenproblem. Zu der Monsterfratze aus Blech gehören ein Blumentopf und ein Beutelchen Erde. Allerdings wird für die Wirksamkeit keine Garantie übernommen. „Aber der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge, warum nicht auch Schnecken?”, heißt es unter www.monsterzone.de, wo man dieses und andere Monster bestellen kann. „Abarten der Monster rutschen auch gern mal in die abstrakte Kunst rein”, erzählt Patrick Preller. Wie die Monsteraugen zum Beispiel, die, geradlinig und streng, als Detail im Kontrast zum organischen Ganzen ihre eigene Dynamik entwickeln.
Den passenden Namen „Die Kunst liegt im Auge des Betrachters” trägt eine Freiluft-Installation von fünf Dutzend Stahl-Augen vor einem Baum. Patrick Preller ist in seiner mittelfränkischen Heimat fest verwurzelt. Fragt man, warum es ihn nicht in die Ferne ziehe, singt er ein nicht ganz ernst gemeintes Loblied auf die Metropolregion, wie es auch die Oberbürgermeister von Nürnberg, Fürth und Erlangen im Chor nicht besser könnten. Tatsächlich ist es das Netzwerk aus Freunden und Bekannten, das ihn hier hält. „Ich habe mal in Berlin gelebt und einen Monat lang eine Galerie in München geführt, aber am besten gefällt’s mir in Fürth”, meint Preller. Wobei München schon besser fürs Geschäft gewesen sei, räumt er ein. Denn in Bayerns Hauptstadt gäbe es genug Menschen, die für Kunst Geld ausgeben können.

















